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Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

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Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Beitrag von Gast am Fr 19 Apr 2013, 02:10

Hier ein Bericht von der Seite: http://www.welt.de

"Das Weltraumteleskop "Kepler" hat schon viele Exoplaneten aufgespürt: Doch nun trumpft es mit der sensationellen Entdeckung von gleich zwei Super-Erden auf. Beide könnten von Ozeanen bedeckt sein.



Es ist längst nicht mehr die bloße Zahl an Planeten in anderen Sonnensystemen, die Astronomen fasziniert – mehr und mehr sind Fernrohre im All in der Lage, solche Welten auch genauer zu beschreiben. Das Weltraumteleskop "Kepler" ist jetzt gleich doppelt fündig geworden: Die Planeten "Kepler-62e" (die künstlerische Darstellung zeigt ihn fast bildfüllend) und "Kepler-62f" (siehe kleiner Planet links unten) umkreisen ihren Heimatstern in der sogenannten habitablen Zone.

Die Erfolgsgeschichte reicht zurück bis in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts. Schon damals entdeckten Astronomen die ersten Exoplaneten, hatten aber nicht wirklich verstanden, um was für Welten es sich bei ihnen handelte. Sie klassifizierten sie fälschlicherweise als Braune Zwerge oder verwarfen ihre Messungen gleich komplett.

Doch spätestens nach der Jahrtausendwende war der Siegeszug der exosolaren Planeten nicht mehr aufzuhalten. Bei diesen Objekten handelt es sich um Himmelskörper, die andere Sonnen umkreisen als die unsere. Mehr als 800 solcher Planeten konnten mittlerweile nachgewiesen werden.

Und mit jedem neuen Exoplaneten verringert sich die vermeintlich besondere Stellung der Erde im All. Unser Planet ist eben nur einer von vielen, der zufällig in einer sogenannten habitablen Zone eines Sonnensystems seine Bahnen um den Mutterstern, unsere Sonne, zieht.

Als habitable Zone bezeichnen Astronomen die Gegend in einem Planetensystem, in der flüssiges Wasser möglich ist. Dass flüssiges Wasser gemeinhin als die Grundlage für die Entstehung von Leben angesehen wird, erklärt den Begriff: "bewohnbare", also habitalbe Zone.

In unserem Sonnensystem umfasst sie die lediglich die Planeten Erde und – möglicherweise – Mars. Alles, was näher an der Sonne ist (Merkur und Venus), ist zu heiß; alles jenseits des Mars' (Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun) ist zu kalt, um Wasser auf seiner Oberfläche zu ermöglichen.

Für Amateur-Teleskope unsichtbar

Es ist daher ein großer Schritt nach vorne, dass ein 64-köpfiges internationales Astronomenteam aus den USA, Dänemark und Deutschland nun erstmals ein Sonnensystem entdeckt hat, in dem gleich zwei Planeten ihren Mutterstern in der begehrten habitablen Zone umkreisen.

Bei dem Volltreffer handelt es sich um den Stern "Kepler-62", benannt nach dem US-Weltraumteleskop "Kepler", das für die Entdeckung verantwortlich ist. Seit vier Jahren sucht dieses nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte Fernrohr auf seiner Umlaufbahn um die Sonne nach exosolaren Planeten.

Im November hat die US-amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa die Mission um weitere vier Jahre verlängert. Bislang hat "Kepler" fast 3000 Kandidaten aufgespürt, die nun auf ihren Status als Exoplanet hin überprüft werden.

Der Stern "Kepler-62" ist nur einer von bislang 170.000 von "Kepler" untersuchten – ein genauso beliebiger Stern wie unsere Sonne also. Er ist 1200 Lichtjahre von der Erde entfernt. Das von "Kepler" eingefangene Licht des Sterns war also 1200 Jahre lang unterwegs zur Erde, genauer: zur Linse des Weltraumteleskops.

Ein Objekt in dieser Entfernung ist zu lichtschwach, um von der Erde aus am Nachthimmel mit bloßem Auge gesehen zu werden. Selbst wer sein Amateuer-Teleskop zielgenau auf das Sternbild Leier ausrichtet, wird nicht fündig werden.

Gleich zwei Planeten im richtigen Abstand

Genau wie unsere Sonne, verfügt auch "Kepler-62" über eine lebensfreundliche Zone. Da Astronomen Größe, Temperatur und Leuchtkraft dieses Sterns dank "Kepler" kennen, können sie daraus berechnen, in welcher Entfernung sich diese habitable Zone befindet, in der Wasser flüssig bliebe.Der Zufall will es, dass gleich zwei Planeten im "richtigen" Abstand diesen Stern umrunden. Sie tragen die nicht gerade poetischen aber in der Astronomie üblichen Namen "Kepler-62e" und "Kepler-62f".

Das internationale Astronomenteam hat gar drei weitere Planeten um "Kepler-62" entdeckt. Dieses System besteht insgesamt somit aus mindestens fünf Planeten. Bei den drei innersten dürfte es sich jedoch um heiße Gasriesen handeln, die sich viel zu nahe an ihrer Sonne befinden, um flüssiges Wasser zu ermöglichen.

"Kepler-62e" jedoch umkreist seinen Stern in einer Entfernung, die – übertragen auf unser heimisches Sonnensystem - etwa der Umlaufbahn des sonnennächsten Planeten Merkurs entspräche. Der Orbit des äußersten Planeten dieses Kepler-Systems befände sich in etwa in der Gegend der Venus, dem zweiten Planeten von der Sonne aus gesehen.

Diese Planeten drehen ihre Bahnen also extrem nahe an ihrem Mutterstern. Die Umlaufbahnen aller fünf Planeten fänden in unserem Sonnensystem innerhalb des Venus-Orbits Platz. Sie sind extrem nahe zusammen, und auch die habitable Zone dieses Systems ist näher am zentralen Stern."


ganzen Artikel, hier lesen:
http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article115401862/Zwei-Super-Erden-in-bewohnbarer-Zone-entdeckt.html

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Re: Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Beitrag von CaptProton am Fr 19 Apr 2013, 07:35

Wieso schreiben alle das es ZWEI Planeten sind?
Die NASA schreibt es sind DREI Planeten in ZWEI Sonnensysteme :D

NASA's Kepler mission has discovered two new planetary systems that include three super-Earth-size planets in the "habitable zone,"

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Re: Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Beitrag von weisnix am Fr 19 Apr 2013, 10:41

Das ist die "Copy & Paste" Kultur. Da schreibt man ungelesen beim Anderen ab. Das "Verstehen" bleib da natürlich auch auf der Strecke. Die Leute bezeichnen es auch als "Journalismus". Früher setzte "Journalismus" noch ein hohes Niveau an Bildung voraus. Z.B. Englisch.


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Re: Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Beitrag von Gast am Fr 19 Apr 2013, 16:40

Jup...hier schreiben 'se jetzt auch das es drei Planeten sind.

"NASA-Wissenschaftler spekulieren über Lebensformen auf neu entdeckten Planeten

Washington (USA) - Drei der insgesamt sieben extrasolaren Planeten, deren Entdeckung gestern von der NASA bekannt geben wurde (...wir berichteten), könnten Leben hervorgebracht haben - umkreisen sie ihre Sterne doch innerhalb jener Abstandsregion, innerhalb derer aufgrund milder Temperaturen Wasser in flüssiger Form an den Oberflächen möglich ist. Da es sich zudem um felsige Planeten von weniger als der doppelten Größe der Erde handelt, spekulieren auch die NASA-Forscher über das Aussehen möglicher Lebensformen auf diesen Welten.

"Habitabilität bedeutet nicht notwendigerweise, dass der betreffende Planet bis ins Detail so aussieht wie die Erde", erläutert denn auch Lisa Kaltenegger vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie und vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics. "Im Gegenteil: Planeten mit hinreichend größerem Radius als die Erde, wie Kepler-62e und Kepler-62f, wären bei gleicher chemischer Zusammensetzung höchstwahrscheinlich Wasserwelten, deren Oberflächen von tiefen, globalen Ozeanen bedeckt sind."

"Wenn wir uns aber unsere eigenen Ozeane auf der Erde ansehen, so wimmelt es darin nur so von Leben", erklärte der wissenschaftliche Hauptuntersucher der Kepler Mission, Bill Borucki vom Ames Research Center der NASA auf der gestrigen Pressekonferenz. "Es könnte sogar gut sein, dass das irdische Leben überhaupt erst in den Ozeanen entstanden ist."


Quelle und ganzer Artikel: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2013/04/nasa-wissenschaftler-spekulieren-uber.html

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Re: Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Beitrag von Khan771 am Fr 19 Apr 2013, 18:09

Kepler. Seit 10.000 Jahren Zivilisation unser erstes Gerät, das wirklich in der Lage ist andere Welten zu finden auf denen fremde Kreaturen existieren könnten.

In den nächsten Jahrzehnten werden noch bessere Sonden folgen. Unsere Generation wird miterleben wie sich die radikale Einstellung der Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts (Draußen gibts kein Leben! Wir sind die Einzigen im Universum!) ändert zu der Ansicht, dass Leben im All so verbreitet ist wie Unkraut in Slippies Vorgarten.

(Nicht, dass ich etwas wüsste über Slippies Vorgarten. War nur so dahergesagt.)

@weisnix:
Das ist die "Copy & Paste" Kultur. Da schreibt man ungelesen beim Anderen ab. Das "Verstehen" bleib da natürlich auch auf der Strecke. Die Leute bezeichnen es auch als "Journalismus". Früher setzte "Journalismus" noch ein hohes Niveau an Bildung voraus. Z.B. Englisch.
Das ist der Mainstreamjournalismus von heute, der nicht mehr nachforscht und versteht, sondern von DPA, AFP und Co. abschreibt, dass es sich gewaschen hat.

Kleine Geschichte aus meinem Leben vor 10 Jahren: Ein Klassenkamerad in meiner Schule hat bei der lokalen Dorfzeitung sein Praktikum gemacht (2-wöchiges Schulpraktikum, ihr wisst schon). Auch er durfte schon "Artikel schreiben". Die uninformierte Lehrerin war ganz überrascht: "WAS? DU durftest schon Artikel schreiben?"

Was er nicht gesagt hat, war, dass er nur den DPA Schrott abgeschrieben und umformuliert hat.

Khan771
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Re: Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

Beitrag von Gast am Fr 19 Apr 2013, 21:44

cha7701 schrieb:Unsere Generation wird miterleben wie sich die radikale Einstellung der Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts (Draußen gibts kein Leben! Wir sind die Einzigen im Universum!) ändert zu der Ansicht, dass Leben im All so verbreitet ist wie Unkraut in Slippies Vorgarten.

(Nicht, dass ich etwas wüsste über Slippies Vorgarten. War nur so dahergesagt.)


Ja ja ja...........wer weiß, wer weiß........das nächste mal wenn Du durch meinen Vorgarten kriechst dann kannst Du das Unkraut auch mitnehmen Grins

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Re: Zwei Super-Erden in bewohnbarer Zone entdeckt

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