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Das menschliche Verhältnis zu Dingen "Wir sind, was wir haben"

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Das menschliche Verhältnis zu Dingen "Wir sind, was wir haben"

Beitrag von Baronfks® am Mo 25 März 2013, 02:28

Ich finde diese Thematik mal sehr interessant.....habt ihr mal darüber nachgedacht welche Materiellen Dinge euch extrem fehlen würden bei einem Verlusst?


["...Welche Dinge müssten gerettet werden, falls die Wohnung abbrennt? Was ist der unverzichtbare Teil unseres Besitzes, welchen Krempel könnte auch die Müllabfuhr holen? Das ist nur ein Bruchteil der Fragen, die sich ergeben, wenn man anfängt, über das Verhältnis von Dingen und Menschen nachzudenken.

Der Sessel, in dem schon der Vater saß, die Muschel, die man von der großen Reise mitgebracht hat, das Foto, das die neugeborene kleine Schwester zeigt – all das sind unsere Habseligkeiten und noch vieles mehr. Der Inhalt unserer Schränke, Möbel, Bücher, alte Briefe und Nippes, erzählen eine Menge über ihre Besitzer.

In "Wir sind, was wir haben" erzählt Annette Schäfer von der tieferen Bedeutung der Dinge in unserem Leben. Jeder hat seine ganz persönliche Sammlung, die er im Laufe seines Lebens zusammengetragen hat. Beim Schreiben machte die Autorin die Erfahrung: "Die Beziehung zu den eigenen Besitztümern ist ein Thema, das immer mehr an Tiefe und Vielfältigkeit gewinnt, je länger man sich damit befasst."

Schäfer hat mit Psychologen gesprochen und mit Obdachlosen, mit Menschen, die alles verloren und mit Menschen, die auf alles verzichtet haben. Offenbar prägt der Besitz das Identitätsgefühl und Selbstbewusstsein von Menschen stärker, als vielen klar ist. Die schöne neue Konsumwelt bewirkt, dass Menschen immer mehr Dinge besitzen. Doch die wenigsten davon sind noch Anschaffungen fürs Leben.

Alles weg
Das Buch ist bei DVA erschienen und kostet 19,99 Euro.
Dennoch hängen wir an unserem Kram und Krempel. Vielen wird das erst bewusst, wenn plötzlich alles weg ist. So ging es beispielweise einigen Nachbarn des Kölner Stadtarchivs, deren Wohnungen bei dessen Einsturz mit in die Tiefe gerissen wurden und die nur einige wenige Erinnerungsstücke retten konnten. Was eben noch selbstverständlich war, fehlt nun schmerzhaft. Die Betroffenen der Oder- und Elbeflut können das ebenso bestätigen, wie die Sturmopfer von Kyrill oder Menschen, denen die Wohnung abgebrannt ist oder die ausgeraubt wurden. Der Verlust lieb gewordener Dinge kann zu einer ernsthaften Sinn- oder Identitätskrise führen. Kleidung und Möbel mögen ersetzbar sein, doch der Lebensstil, die täglichen Routinen, die Vergangenheit sind nicht reproduzierbar..."]


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Re: Das menschliche Verhältnis zu Dingen "Wir sind, was wir haben"

Beitrag von Gast am Mo 25 März 2013, 12:13

Materielle Dinge sind mir schon seid längerere Zeit total egal geworden. Das kann man alles ersetzen wenn die Hütte mal abbrennt. Selbst Fotos brauch' ich da nicht zu retten, denn die Bilder befinden sich alle in meinem Kopf Happy. Sido Ich tanze .... Grins der olle Illuminat.

Am allerwichtigsten wäre mir, wenn die Hütte abbrennt, das ich meinen Mann, unsere zwei Katzen und unsere zwei Zwergkanninchen gerettet bekomme. Alles andere ist mir wirklich völlig egal.

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Re: Das menschliche Verhältnis zu Dingen "Wir sind, was wir haben"

Beitrag von Gast am Mo 25 März 2013, 12:25

Slip, da kann ich mich nur anschliessen: Leben retten, der Rest ist nur "zwischen den Ohren" ;)
Ich habe einmal meinen gesamten Hausrat auf Grund einer Trennung hinter mir gelassen und nichts vermisst, ausser meinem Garten und meinen Hühnern (aber die passten nicht ins Auto). Hab halt wieder von vorne angefangen, was aber mir öfters passiert auf unterschiedlichen Ebenen. Daher habe ich persönlich keine Trennungsschmerzen mit Material. Solange ich nicht meinen Glauben nicht verliere ist es mir schnurz.
Allerdings kann ich vorstellen, dass es viele Leute gibt, für die der Verlust von persönlichen Gegenständen ein traumatisches Drama ist. Besonders für ältere ist es schlimm, sein "Leben" zu verlieren.

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Re: Das menschliche Verhältnis zu Dingen "Wir sind, was wir haben"

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