UFO-Erscheinungen
Bitte melde Dich an, um Zugriff auf weitere Bereiche des Forums zu erhalten!
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von den Inhalten aller extern gelinkten Seiten in diesem Forum und machen uns ihre Inhalte nicht zu eigen.
Wir sind dankbar für jeden Hinweis auf inhaltlich bedenkliche Seiten, die mittels Link an ufoerscheinungen.forumieren angebunden sind.
Für Hinweise und Informationen senden Sie uns bitte eine E-Mail an ufoerscheinungen(at)gmail.com


Werwölfe oder Wer-bestien

Nach unten

Werwölfe oder Wer-bestien

Beitrag von Gast am Di 20 Nov 2012, 10:44

Das Wort "Werwolf" (ältere Schreibweisen auch Wehrwolf und Wärwolf) stammt von dem altenglischen, manche Quellen behaupten aus dem Althochdeutschen, und heißt übersetzt Mannwolf, ein Wolf, der eigentlich ein Mann ist. In Frankreich nennt man ihn "loup-garou", in Irland "fáelad" und in Russland "Orborot".
Nach dem Volksglauben verwandelt sich ein Mensch vorübergehend bei Vollmond in einen Wolf.
Als blutrünstige Bestie fällt er wahllos über seine Opfer her, tötet oder verschlingt sie. Kommt sein Opfer nur mit einer Verletzung davon, wird es ebenfalls zum Werwolf.
Es sein denn, der Fluch wird gebannt, indem der Verursacher vor dem nächsten Vollmond getötet wird.

Weitere Aberglauben besagen:
Die Verwandlung ermöglicht ein Ring aus Menschenhaut (vorzugsweise die Haut eines Selbstmörders oder Ermordeten), durch die man dreimal kriechen muss, meistens jedoch ein Gürtel, den man anlegen oder ein Tierfell, das man sich überwerfen muss.
Bei der Rückverwandlung muss man wiederum dreimal durch den Ring kriechen beziehungsweise den Gürtel oder das Tierfell ablegen.
Der Werwolf wird durch Verwundung entweder sofort zur Rückverwandlung gezwungen oder doch später dadurch erkannt.
Durch den Tod wird der Zauber unter allen Umständen gebrochen.
Der Verwandelte kann auch vorzeitig aus seinem tierischen Zustand erlöst werden, wenn man seinen Namen nennt oder ihm aus Mitleid einen Bissen Essen schenkt. Besonders in den skandinavischen Ländern glaubte man an eine Verwandlung durch bestimmte Umstände bei der Geburt:
Wenn eine schwangere Frau etwa durch eine Fohlen-Eihülle kriecht, wird sie zwar ohne Schmerzen gebären, aber das Kind wird, wenn es erwachsen ist, fast jede Nacht zum Werwolf werden und schwangere Frauen überfallen.

Der Ursprung des Werwolfs-Glaubens:
Als Lykaon, der König der Arkadier, dem Zeus Menschenfleisch vorsetzte, verwandelte ihn der Göttervater in einen Wolf, der fortan heulend durch die Wälder zog. Damit hatten die Götter ein Privileg, das sie bisher nur für sich selbst in Anspruch nahmen, auch den Menschen zuteil werden lassen. Aber die Fähigkeit, sich in Tiere zu verwandeln, gewährten sie nur als Druckmittel und Strafe, und an die Stelle der Götter traten bald die Priester und Zauberer, die die vielen Metamorphosen in Szene setzten.Die Sage von der Gottlosigkeit und Wildheit des arkadischen Königs Lykaon hängt mit den Menschenopfern zusammen, die noch im 4. Jahrhundert v. Chr. auf dem Gipfel des Lykaion, des "Wolfsbergs", dem Zeus Lykaios dargebracht wurden. Wer von dem geopferten Fleisch aß, der wurde, so glaubte man, in einen Wolf verwandelt und bekam erst zehn Jahre danach (so Pausanias in der "Beschreibung Griechenlands", VI, 8,2) seine menschliche Gestalt zurück.
Hier ein paar Dokumentierte Fälle:
Werwolfgeschichten voller unvermeidlicher "Zutaten" wie Vollmonde, Friedhöfe und verwandlungsresistente Wunden wurden bekanntlich bereits im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung niedergeschrieben.
Interessant ist, das etliche Jahrhunderte vergehen mussten, bis im 18. Jahrhundert das nächste Werwolf-Abenteuer veröffentlicht werden konnte.

C ameil
Der Wahnsinn in den letzten Jahrhunderten. Halle 1848, zitiert nach Leubuscher
Gegen Ende des Herbstes 1573 wurden durch einen Parlamentserlass die Bauern in der Umgegend von Dôle autorisiert, auf Werwölfe Jagt zu machen.
Einige Monate später verurteilte das Parlament von Dôl den Gilles Garnier, genannt
den Eremiten von St. Bonnot zum Feuertode, weil er als Wolf mehrere Kinder getötet habe.
Die einzelnen Angaben sind:
Der Angeklagte habe bald nach dem letzten Tage des Festes des heiligen Michael unter der Gestalt eines Werwolfes, ungefähr eine Viertelstunde von der Stadt entfernt, in dem Orte Gorge, einem Weinberge zu Chastenoy gehörig, nahe bei dem Gehölze de la Serre ein kleines Mädchen von 10 oder 12 Jahren mit seinen scheinbar in Tatzen verwandelten Händen und seinen Zähnen getötet, habe sie dann bis zu dem Gehölze geschleppt, entkleidet, das Fleisch von ihren Schenkeln und Armen abgenagt und damit nicht zufrieden, auch noch seiner Frau Apollinie in seine Wohnung, die Eremitage von St. Bonnot, nahe bei Amenges etwas mitgebracht.
Er habe acht Tage nach dem Allerheiligenfeste ebenfalls als Werwolf, nahe an der Wiese de la Pouppe, auf dem Territorium von Athume und Chastenoy ein anderes Mädchen ergriffen und ihr mit seinen Zähnen und Händen fünf Wunden beigebracht, mit der Absicht, sie zu verzehren, woran er indes durch das Hinzukommen von drei Personen verhindert wurde, was er mehrmals anerkannt und eingestanden hat
Er habe vierzehn Tage nach dem Allerheiligenfeste gleichfalls als Wolf, ungefähr eine Meile von Dôle zwischen Gredisans und Menoté ein anderes männliches Kind von ungefähr zehn Jahren erdrosselt und getötet, wie die vorigen, und von dem Fleische der Schenkel, Beine und des Bauches gegessen, nachdem er noch ein Bein vom Körper gänzlich losgetrennt
Endlich habe er am Freitag vor dem letzten Bartholomäusfest einen Knaben von 12 bis 13 Jahren unter einem großen Birnbaum nahe bei dem Gehölze des Dorfes Perrouze ergriffen, in das Gehölz geschleppt, erwürgt, um ihn ebenso, wie die andern Kinder zu verzehren, was er auch getan hätte, wenn er nicht durch das Herannahen von Menschen daran verhindert worden wäre. Aber das Kind war schon tot, und der Angeklagte erschien als Mensch und nicht mehr als Wolf, Trotzdem es aber Freitag war, würde er unfehlbar von dem Fleisch gegessen haben, wenn nicht Leute gekommen wären, wie er mehrmals gestanden hat.
Wegen der freiwillig wiederholt abgelegten Geständnisse verurteilte ihn der Gerichtshof, zum Richtplatz geschleift und dort lebendig verbrannt zu werden.

Es gibt noch weit mehr komische Fälle wie dieser hier :


Der letzte Dokumentierte Fall war ein tragischer Zwischenfall im Jahr 1925, der sich in Uttenheim in der nähe von Straßburg zutrug.
Dort wurde ein Jude von einem Polizisten erschossen, der ihn für ein Werwolf hielt.

Und alle sind sie Dokumentiert. Ich hab jetzt hier nicht alle drauf gepackt (puuuuhh) den das ginge fast ins grenzenlose. was ich damit aber aufzeigen will ist das nicht nur im MA es solche Fälle gegeben hat sondern auch im 19Jh. und ich denke wenn ich noch etwas Recherchiere finde ich noch mehr heraus oder würde es.

Auf der ganzen Welt sind Geschichten über menschliche Monster zu finden, in denen sich die Tierhaftigkeit des Menschen ausdrückte und immer wieder verleugnet wurde.Der Betreffende Mensch erhielt den Körper eines Tieres,
das in der jeweiligen Gegend am meisten gefürchtet war.

In Asien strichen Wer-Tiger, Wer-Bären, Wer-Wildschweine, Wer-Füchse, Wer-Leoparden, Wer-Adler, Wer-Geier oder Wer-Schlangen umher
In Europa: u.a. auch Wer-Hunde
In Afrika: die Wer-Hyänen und Wer-Leoparden
In Mittelamerika: die Wer-Kojoten
In Neuseeland: die Wer-Echsen,
In Russland die Wer-Bären.

Indianer kennen auch Wesen,
die jedoch unterschiedliche Spezies vermischen können:
Die Formwandler.


Es gibt auch eine Menge von Krankheiten die ein solches Verhalten hervorrufen:

Porphyrie
Die grausame Erbkrankheit Porphyrie verursacht eine gelbliche, oft behaarte Haut, die extrem lichtempfindlich sein kann. Daher können die Erkrankten nur im dunkeln hinausgehen, um keine Gewebeschäden zu riskieren. Ihre Hände sind von Geschwüren deformiert, so dass sie oft wie Tierpfoten erscheinen. Im Urin und in den Zähnen sind mitunter rote Pigmente zu finden. Das Verhalten dieser Menschen kann unberechenbar wirken.
Mutterkorn-Vergiftung
Diese Vergiftungen, die durch verdorbenen Roggen hervorgerufen werden, waren in Europa spätestens seit dem neunten Jahrhundert leider weit verbreitet. Diese häufig tödliche Vergiftung konnte lebhafte Visionen hervorrufen. Die daraus erfolgten Halluzination der unterschiedlichsten Art könnten ebenfalls für Wolfssichtungen verantwortlich sein.
Lykanthrophie
In der Lykanthrophie und anderen Tiermenschvorstellungen manifestieren sich kannibalische Wunschphantasien. Eine Krankheit, in der die Patienten mit mörderischer Veranlagung, ihren Trieb zu töten einem Tierwesen zuschreiben. Die Verantwortung übergeben sie an ihr animalisches Ich weiter. Total in ihre Wahnvorstellung versteigert, betrachten sie sich wirklich irgendwann nur noch als das Tier.
Quelle: gespensterweb.de


Gast
Gast


Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten